Suchen Sie eine diplomierte Lerndidaktikerin?Mario Engel2026-03-23T01:09:08+01:00
Suchen Sie einen diplomierten Lerndidaktiker?
Lerndidaktker/Innen helfen bei Schulproblemen: Sie erstellen ein Diagnose und eine individuellen Förderplan.
Deutschland – Österreich – Schweiz
Diplomierte Lerndidaktiker/innen sind umfassend ausgebildet, bei Kindern und Erwachsenen, die Probleme beim Lesen, Schreiben, Rechnen und/oder Lernen haben, eine Diagnose zu stellen und eine individuelle Förderung durchzuführen.
Leistungen diplomierter Lerndidaktiker:
– Feststellung der spezifischen Lernprobleme
– Erstellung eines pädagogischen Gutachtens
– Erstellung eines individuellen Förderplans
– Förderstunden im Einzelunterricht
– Anwendung der Diagnose- und Lernplattformen „Lern- & Fernförderung (LFF)“ für Deutsch und Mathematik und „Learnedy“ für Englisch
– Anleitung und Hilfestellung für eine Förderung zu Hause
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ein diplomierter Lerndidaktiker ist ein Spezialist, der Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie deren Umfeld begleitet und unterstützt, um das Lernen einfacher und erfolgreicher zu machen. Lerndidaktiker erkennen Lerndefizite und helfen den Betroffenen, ihre Lernmotivation und den Lernerfolg wiederherzustellen. Sie erstellen auf Basis pädagogischer Testverfahren individuelle Förderpläne und pädagogische Gutachten. Der Beruf erfordert ausgezeichnete pädagogisch-didaktische Fähigkeiten und eine systematische Vorgehensweise mit wissenschaftlich fundierten Methoden.
Zu den Hauptaufgaben gehören:
- Pädagogische Förderdiagnostik: Die Durchführung von Feststellungsverfahren oder Screenings.
- Individuelle Förderplanung: Die Erstellung eines spezifischen Förderplans und die schrittweise Erarbeitung von Lerninhalten, angepasst an die Bedürfnisse des Lernenden.
- Beratung und Kommunikation: Die Gesprächsführung und Aufklärung von Eltern, Lehrern und Betroffenen über die Ursachen von Problemen und die Möglichkeiten der Lernförderung.
- Lernstress-Management: Die Unterstützung bei Prüfungsangst, Lernblockaden, Blackouts und Motivationsmangel.
Diplomierte Lerndidaktiker nutzen bewährte pädagogisch-didaktische Werkzeuge:
- Ganzheitliches Lernen: Einbeziehung möglichst vieler Sinneskanäle – Lernen mit Kopf, Herz und Hand.
- Computergestütztes Lernen: Nutzung von Online-Lernplattformen wie der „Lern- und Fernförderung“ (LFF) für Grundschüler oder „Learnedy“ für den Englischunterricht.
- Alternative pädagogische Ansätze: Einbindung von Montessori-Pädagogik, Naturpädagogik und tiergestützter Lernförderung.
- Lerntechniken nach Lerntyp: Anpassung der Lehrmethoden an visuelle, auditive oder motorische Lerntypen.
Man wird Lerndidaktiker durch ein anerkanntes und qualitativ hochwertiges Fernstudium. Das Studium ist modular aufgebaut und umfasst theoretische Studienunterlagen sowie einen praktischen Teil. Um das Studium abzuschließen, müssen die Prüfungsfragen der einzelnen Module ausreichend beantwortet, die Pflichtliteratur studiert und die Praxis absolviert werden. Nach erfolgreichem Abschluss wird das Diploma überreicht. Weitere Informationen:
lerndidaktikerfernstudium.com
Ja. Die Ausbildung zum diplomierten Lerndidaktiker wird nach den international gültigen Qualitätskriterien ISO 9001:2015 durchgeführt. Der offizielle Berufsverband ist der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (
EÖDL). Das Wort „Lerndidaktiker“ wurde vom EÖDL kreiert und ist eine geschützte, registrierte Europamarke.
Die Ausbildung eignet sich für alle Personen, die Menschen mit spezifischen Lernproblemen aktiv helfen wollen. Als Voraussetzung wird das Interesse an der umfassenden Thematik genannt. Oft wird diese Ausbildung auch als Weiterbildung von Kindergartenpädagoginnen, Vorschulpädagogen oder Lehrern genutzt.
Während diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainer sich gezielt der anlagebedingten oder erworbenen Lese-, Rechtschreib- und Rechenproblematik widmen, sind Lerndidaktiker umfassender im allgemeinen Bereich der Lernproblematiken ausgebildet. Sie decken zusätzlich Themen wie allgemeine Entwicklungs- und Lernstörungen, ADHS, Analphabetismus, das Lernen von Fremdsprachen, Lernstress-Management, Lernstile sowie die Frühförderung im Vorschulalter ab. Alle drei Berufsgruppen gehören demselben Berufsverband (
EÖDL) an.
Diplomierte Lerndidaktiker arbeiten zumeist im außerschulischen Bereich in einer eigenen Praxis oder im institutionellen Rahmen wie in Kindergärten, Vorschulen und anderen Betreuungseinrichtungen. Bei Bedarf streben sie eine Zusammenarbeit mit Schulen sowie mit anderen Fachleuten wie Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Ärzten an. Einen diplomierten Lerndidaktiker in Ihrer Nähe finden Sie hier auf
lerndidaktiker.com.
Die Kosten für ein Training bei einem diplomierten Lerndidaktiker variieren je nach Region und Umfang der Förderung. Üblicherweise wird zunächst eine pädagogische Diagnostik durchgeführt, auf deren Basis ein individueller Förderplan erstellt wird. Die einzelnen Förderstunden finden im Einzelunterricht statt. Kontaktieren Sie einen
diplomierten Lerndidaktiker in Ihrer Nähe für ein unverbindliches Erstgespräch.
Diplomierte Lerndidaktiker sind auch für die Frühförderung im Vorschulalter ausgebildet. Bereits bei 4- bis 7-Jährigen können sie mit dem „Pädagogischen Sinneswahrnehmungstest im Vorschulalter“ (PSV) eine Entwicklungsüberprüfung durchführen. Je früher Lernprobleme erkannt werden, desto besser können Kinder gefördert werden. Auch Jugendliche und Erwachsene profitieren von der Unterstützung eines Lerndidaktikers.



